Variazioni in Rosso dell'Ornellaia

TOSCANA IGT

In jedem Jahrgang bringt eine der Rebsorten des Weinguts etwas Unverwechselbares zum Ausdruck und der Winzer unterstreicht diesen Unterschied in der Mischung von Variazioni in Rosso dell’Ornellaia. Nur Besucher des Weinguts haben die einzigartige Chance, diese subtilen Varianten zu probieren und zu erfahren.

DIE VEGETATIONSPERIODE 2009

65% Petit Verdot

21% Merlot

12% Cabernet Sauvignon

2% Cabernet Franc

Das Weinjahr 2009 zeichnete sich durch einen kühlen und regnerischen Winter und einen ebenfalls ziemlich frischen und nassen Frühlingsanfang aus, doch der Austriebszeitpunkt lag in der Norm. Nach einem trockenen Mai wartete der Monat Juni erneut mit ausgiebigen Niederschlägen auf, die sich aber nicht negativ auf die vegetative Entwicklung und die Blüte auswirkten. Der Sommer verlief warm und fast niederschlagsfrei mit Temperaturen, die tagsüber häufig die 35-Grad-Marke überstiegen und nur geringe Unterschiede zwischen Tag und Nacht aufwiesen. Dies führte – insbesondere bei den frühen Rebsorten wie dem Merlot – zu einer beschleunigten Reifung der Trauben. Die Weinlese begann etwas früher als im Durchschnitt in den letzten Augusttagen. Mitte September spendeten Niederschläge den späten Rebsorten etwas Erfrischung, wodurch diese ihre Reife anschließend bis zur ersten Oktoberwoche fortsetzen konnten.

VINIFIKATION UND AUSBAU

Die Trauben wurden von Hand in Kisten zu je 15 kg geerntet und vor und nach dem Entrappen mit großer Sorgfalt auf dem doppelten Auswahltisch selektiert. Anschließend wurden sie leicht angepresst. Jede Rebsorte und jede Weinbergsparzelle wurde separat vinifiziert. Auf die einwöchige alkoholische Gärung in Stahltanks bei Temperaturen von 26-30 °C folgte eine Maischestandzeit von insgesamt circa 10-15 Tagen. Die in den Stahltanks begonnene malolaktische Gärung kam nach dem Umfüllen in Barriques (25% neue, 75% Erstbelegung) zum Abschluss. Der Wein reifte circa 15 Monate in Barriques in den temperierten Kellern des Weingutes Tenuta dell’Ornellaia. Nach den ersten 12 Monaten wurden die Weine zu einer Cuvée vermählt und für weitere drei Monate in Barriques verbracht. Nach einer sechsmonatigen Flaschenreife erfolgte schließlich die Freigabe für den Markt.

VERKOSTUNGSNOTIZEN DES WINZERS

„Das warme und sonnige Weinjahr 2009 war besonders günstig für spätreifende Rebsorten wie die langsam reifende, doch zugleich sehr empfindliche Sorte Petit Verdot. Deren Trauben zeigen sich von ihrer besten Seite, wenn ihnen der klimatische Verlauf für die Reifung einen längeren niederschlagsfreien Zeitraum beschert, damit sie ihre zuweilen etwas ungestümen Tannine verfeinern können. Daher war der Jahrgang 2009, der in dieser Hinsicht mit optimalen Bedingungen aufwartete, sicherlich einer der besten für diese Rebsorte, die wir als Hauptkomponente des Variazioni in Rosso 2009 gewählt haben. Der Wein präsentiert sich mit allen Eigenschaften, die den Petit Verdot auszeichnen: intensive, tiefdunkle Farbe, große Fruchtigkeit mit schwarzbeerigen und zugleich blumig-würzigen Noten. Am Gaumen entfaltet er seine sprichwörtliche Kraft und besticht durch große Konzentration und ein dichtes und korpulentes, dabei schön ausbalanciertes und rundes Tanningerüst, das den Wein keineswegs eckig gestaltet, sondern ihm eine herrlich samtige und dichte Struktur schenkt.“

Axel Heinz

DIE VEGETATIONSPERIODE 2009

65% Petit Verdot

21% Merlot

12% Cabernet Sauvignon

2% Cabernet Franc

Das Weinjahr 2009 zeichnete sich durch einen kühlen und regnerischen Winter und einen ebenfalls ziemlich frischen und nassen Frühlingsanfang aus, doch der Austriebszeitpunkt lag in der Norm. Nach einem trockenen Mai wartete der Monat Juni erneut mit ausgiebigen Niederschlägen auf, die sich aber nicht negativ auf die vegetative Entwicklung und die Blüte auswirkten. Der Sommer verlief warm und fast niederschlagsfrei mit Temperaturen, die tagsüber häufig die 35-Grad-Marke überstiegen und nur geringe Unterschiede zwischen Tag und Nacht aufwiesen. Dies führte – insbesondere bei den frühen Rebsorten wie dem Merlot – zu einer beschleunigten Reifung der Trauben. Die Weinlese begann etwas früher als im Durchschnitt in den letzten Augusttagen. Mitte September spendeten Niederschläge den späten Rebsorten etwas Erfrischung, wodurch diese ihre Reife anschließend bis zur ersten Oktoberwoche fortsetzen konnten.

VINIFIKATION UND AUSBAU

Die Trauben wurden von Hand in Kisten zu je 15 kg geerntet und vor und nach dem Entrappen mit großer Sorgfalt auf dem doppelten Auswahltisch selektiert. Anschließend wurden sie leicht angepresst. Jede Rebsorte und jede Weinbergsparzelle wurde separat vinifiziert. Auf die einwöchige alkoholische Gärung in Stahltanks bei Temperaturen von 26-30 °C folgte eine Maischestandzeit von insgesamt circa 10-15 Tagen. Die in den Stahltanks begonnene malolaktische Gärung kam nach dem Umfüllen in Barriques (25% neue, 75% Erstbelegung) zum Abschluss. Der Wein reifte circa 15 Monate in Barriques in den temperierten Kellern des Weingutes Tenuta dell’Ornellaia. Nach den ersten 12 Monaten wurden die Weine zu einer Cuvée vermählt und für weitere drei Monate in Barriques verbracht. Nach einer sechsmonatigen Flaschenreife erfolgte schließlich die Freigabe für den Markt.

VERKOSTUNGSNOTIZEN DES WINZERS

„Das warme und sonnige Weinjahr 2009 war besonders günstig für spätreifende Rebsorten wie die langsam reifende, doch zugleich sehr empfindliche Sorte Petit Verdot. Deren Trauben zeigen sich von ihrer besten Seite, wenn ihnen der klimatische Verlauf für die Reifung einen längeren niederschlagsfreien Zeitraum beschert, damit sie ihre zuweilen etwas ungestümen Tannine verfeinern können. Daher war der Jahrgang 2009, der in dieser Hinsicht mit optimalen Bedingungen aufwartete, sicherlich einer der besten für diese Rebsorte, die wir als Hauptkomponente des Variazioni in Rosso 2009 gewählt haben. Der Wein präsentiert sich mit allen Eigenschaften, die den Petit Verdot auszeichnen: intensive, tiefdunkle Farbe, große Fruchtigkeit mit schwarzbeerigen und zugleich blumig-würzigen Noten. Am Gaumen entfaltet er seine sprichwörtliche Kraft und besticht durch große Konzentration und ein dichtes und korpulentes, dabei schön ausbalanciertes und rundes Tanningerüst, das den Wein keineswegs eckig gestaltet, sondern ihm eine herrlich samtige und dichte Struktur schenkt.“

Axel Heinz

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